Experimentelle Gentechnik - Überwachung

Der Bereich der experimentellen Gentechnik-Überwachung befasst sich mit der Probenahme und Analytik von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) aus gentechnischen Anlagen sowie aus Freisetzungsflächen gentechnisch veränderter Pflanzen in Sachsen-Anhalt. Außerdem werden konventionelles Saatgut und Umweltproben auf unerlaubtes Inverkehrbringen von GVO untersucht.

Arbeitsschwerpunkte

Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen Mais
Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO)-Mais
  • Probenahme von GVO (Bakterien, Viren, Pflanzen, Pilze, Tiere, Zellkulturen) aus gentechnischen Anlagen (z. B. Forschungslaboratorien) sowie aus GVO-Freisetzungen
  • Überprüfung der Betreiberangaben zu Organismen und gentechnischen Veränderungen
  • Kontrolle der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen in gentechnischen Anlagen, z.B. des Containments (Arbeiten mit GVO im geschlossenen System)
  • Erarbeitung einer Amtlichen Sammlung von Untersuchungsmethoden für die Überwachung nach §28b GenTG beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Analyseverfahren

  • Nukleinsäure-Extraktion
  • Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und Real-Time-PCR
  • weitere molekularbiologische sowie mikrobiologische und biochemische Verfahren
  • Gen-Datenbankanalysen
Logo Deutsche Akkreditierungsstelle

Im Jahr 2005 erfolgte die Erstakkreditierung nach DIN EN ISO/EC 17025 für die GVO-Saatgutanalytik. Seit 2009 gilt diese Akkreditierung für den gesamten Bereich der experimentellen Gentechnik-Überwachung. Weiterhin erfolgt die Teilnahme an nationalen und internationalen Ringversuchen zur GVO- Analytik.

Links

  • Gentechnik- Gesetz (GenTG) in der jeweils aktuellen Fassung
  • EU-Richtlinie 2009/41/EC über die Verwendung von gentechnisch veränderten Mikroorganismen in geschlossenen Systemen (contained use)
  • EU-Richtlinie 2001/18/EG über die absichtliche Freisetzung von GVO in die Umwelt

Letzte Aktualisierung: 28.05.2015

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