Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt

Laborantin im Strahlenschutzlabor

In der Bundesrepublik Deutschland wird die Verbreitung sowohl der natürlich vorkommenden als auch der infolge menschlicher Tätigkeit vorhandenen künstlichen radioaktiven Stoffe zum Schutz der Bevölkerung landesweit überwacht. Auf der Basis des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG), des Atomgesetzes (AtG), der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) und der Richtlinie zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen (REI) wird mit bundesweiten und landesspezifischen Messnetzen und Messprogrammen der Gehalt an radioaktiven Stoffen in den Umweltmedien erfasst und damit bei möglichen Gefahrenlagen die Grundlage für schnelles Handeln zum Schutz der Bevölkerung gelegt.

Gemäß Zuständigkeitsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt obliegt dem Landesamt für Umweltschutz als Fachbehörde des Minsteriums für Landwirtschaft und Umwelt die Ermittlung der Radioaktivität in der Umwelt.

Laut Kabinettsbeschluss vom 11.09.2002 werden diese Aufgaben vom Fachgebiet Umweltradioaktivität/Strahlenschutz des LAU mit den zwei radiologischen Laboratorien, der Landesmessstelle "Nord" in Osterburg und der Landesmessstelle "Süd" in Halle wahrgenommen.

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