Abfallstatistik

Die Bereitstellung von Informationen und damit die Entwicklung eines Bewusstseins in der Bevölkerung für die Problematik des Ressourcenverbrauchs, die sich vor allem im Abfallaufkommen widerspiegeln, sind Ziele, die zur Änderung von Verhaltensweisen führen sollen. Den Abfallbilanzen als Informationsquelle kommt hierfür ein hoher Stellenwert zu.

Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger stellen jährlich Daten und Informationen über die ihnen überlassenen Siedlungsabfälle zur Verfügung, die durch das Landesamt für Umweltschutz in Sachsen-Anhalt seit 25 Jahren aufbereitet und veröffentlicht werden.

Während das Hausmüllaufkommen seit Jahren rückläufig bzw. stagnierend ist, steigen die Mengen an gesammelten Wertstoffen an. Insbesondere das Aufkommen an Biogut, das über die Biotonne gesammelt wird, ist stetig wachsend, wie die nachfolgende Tabelle eindrucksvoll zeigt:

Entwicklung des Aufkommen ausgewählter Abfallarten

Die Entsorgung der nachweispflichtigen Abfälle konzentriert sich hauptsächlich auf die Verwertung im Untertageversatz sowie die Beseitigung in chemisch-physikalischen und sonstigen Behandlungsanlagen. Von den insgesamt in Sachsen-Anhalt entsorgten gefährlichen Abfällen wurden 89 % einer Verwertung zugeführt.

Abfallströme bezogen auf Anlagearten

Die mit der Abfallbilanz vorhandene Datengrundlage zu den Aufkommen an Siedlungsabfällen und nachweispflichtigen gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen bietet Einblicke in die Entwicklung der Abfallwirtschaft und wird in vielfältiger Art und Weise und zu den verschiedensten Zwecken genutzt.

Die aktuelle Abfallbilanz (pdf-Datei 2,9 MB) ist im Internet auch unter https://mule.sachsen-anhalt.de/umwelt/abfall/bilanzen-plaene/ abrufbar.

letzte Aktualisierung: 27.02.2018