Entsorgungsfachbetriebe

ein Entsorgungsfachbetrieb

Ein Entsorgungsfachbetrieb (EfB) ist, wer gewerbsmäßig oder im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmen oder öffentlicher Einrichtungen Abfälle einsammelt, befördert, lagert, behandelt, verwertet oder beseitigt und berechtigt ist, das Gütezeichen einer anerkannten Entsorgergemeinschaft (Eg) zu führen, oder der einen Überwachungsvertrag mit einer technischen Überwachungsorganisation (TÜO) abgeschlossen hat und von dieser als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert worden ist. Die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb ist darüber hinaus auch für Betriebe möglich, die mit Abfällen handeln oder die Verbringung von Abfällen vermitteln. Die Anforderungen an die Entsorgungsfachbetriebe regelt die auf der Grundlage des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) erlassene Verordnung über Entsorgungsfachbetriebe (Entsorgungsfachbetriebeverordnung). Für die Entsorgergemeinschaften ist die Richtlinie für die Tätigkeit und Anerkennung von Entsorgergemeinschaften (Entsorgergemeinschaftenrichtlinie) anzuwenden. Das Landesamt für Umweltschutz ist, soweit die TÜO ihren Sitz in Sachsen-Anhalt hat, zuständig für die Zustimmung zu Überwachungsverträgen, die diese mit Firmen (bundesweit) abschließt. Bei Zertifizierungsanträgen von Entsorgergemeinschaften (bundesweit) sowie Technischen Überwachungsorganisationen anderer Bundesländer ist es als Benehmensbehörde zuständig. Zu Vollzugszwecken werden die genehmigungsrelevanten Daten der zertifizierten Firmen im Abfallüberwachungssystem (ASYS) hinterlegt, gepflegt und aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 13.05.2015

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