Das Risiko von Extremwetterereignissen nimmt zu. Entsprechend wichtiger wird auch die Fähigkeit einer Gesellschaft, aus Katastrophen zu lernen und daraus resilientere Strukturen zu entwickeln.
In ihrem Vortrag beleuchtet Prof. Dr. Annegret Thieken von der Universität Potsdam die Untersuchung gesellschaftlicher Lernprozesse nach Extremereignissen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage nach den tatsächlichen Fortschritten in der Anpassung nach Hochwasserereignissen. Anhand einer Meta-Studie zu sogenannten Hochwasser-„Paaren“ (beispielsweise dem Vergleich der Elbe-Hochwasser 2002 und 2013) werden Intensitäten, Risiken und die daraus resultierenden Schäden gegenübergestellt.
Zudem nennt Prof. Thieken konkrete Beispiele für Veränderungen im Wiederaufbau nach dem Ahr-Hochwasser 2021 und zeigt, welche Lehren daraus für künftige Strategien gezogen werden können.
Die Veranstaltung findet statt am:
8. Oktober 2026 14:00-15:30 Uhr Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt und online |
ab 13:45 Uhr Eintreten in den Meetingraum (bei Online-Teilnahme)
14:00 Uhr Begrüßung Dr. Marcus Eichhorn, Dezernatsleiter Klima, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Umweltallianz (LAU)
Vortrag Prof. Dr. Annegret Thieken (Universität Potsdam) -
gesellschaftliche Lernprozesse nach Extremereignissen -
Fortschritte in der Anpassung nach aufeinanderfolgenden Hochwasserereignissen, z.B. an der Elbe 2002 und 2013, und Schlussfolgerungen aus einer globalen Metaanalyse -
Beispiele erfolgter Veränderungen beim Wiederaufbau nach dem Ahr-Hochwasser 2021 Fragen und Diskussion Moderation: Dr. Marcus Eichhorn
ca. 15:30 Uhr Ende |
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Das Fachkolloquium findet als kombinierte Präsenz- und Online-Veranstaltung statt. Für die Online-Teilnahme empfehlen wir den Internetbrowser "Microsoft Edge". |
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Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Reideburger Str. 47 06116 Halle (Saale) presse@lau.mwu.sachsen-anhalt.de |
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