Depositionsmessnetz des Landes Sachsen-Anhalt

Messwiese
Messwiese LAU

Luftverunreinigungen können nicht nur direkt über den Luftweg Gesundheits- und Umweltschäden bewirken, sondern auch über ihre Ablagerung (Deposition) auf Böden, in Gewässern oder auf Pflanzen. In Sachsen-Anhalt werden seit Beginn der 60er Jahre Depositionsmessnetze mit wechselnder Anzahl von Messstellen und Komponenten sowie mit unterschiedlichster Probenahmetechnik betrieben. Ziel der Messungen ist es, aktuelle gesicherte Umweltdaten für politische Entscheidungen und für eine Erfolgskontrolle von Umweltschutzmaßnahmen bereitzustellen sowie atmosphärische Stoffeinträge zur Trendfeststellung und zur Beurteilung des Einflusses von Emittenten bzgl. Staubniederschlag einschließlich Staubinhaltsstoffe, An- und Kationen, Dioxine und Furane flächendeckend und an Bodendauerbeobachtungsflächen (BDF) zu ermitteln.

Rechtsgrundlagen zum Betrieb der Depositionsmessnetze sind:

  • EU-Luftqualitäts-Richtlinie (2008/50/EG) vom 21.05.2008
  • 39. BImSchV vom 02.08.2010
  • 4. Tochterrichtlinie (EU-Richtlinie 2004/107/EG vom 15.12.2004)
  • 1. AVwV zum BImSchG -TA Luft 2002
  • Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV vom 12.07.1999)

Die Ergebnisse sind im jeweiligen Immissionsschutzbericht enthalten.

letzte Aktualisierung: 06.03.2018