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Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz: Bislang 20 Mio. € für Kommunen im Land

Mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) unterstützt der Bund deutschlandweit Projekte, um Natur und innerstädtische Gebiete widerstandfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. In Sachsen-Anhalt wurden bislang etwa 30 Kommunen gefördert – mit insgesamt rund 20 Millionen Euro für Maßnahmen wie Baumpflanzungen, Flächenentsiegelungen oder die Renaturierung von Gewässern.

Zu den bundesweit bedeutsamen Projekten gehört darüber hinaus ein Vorhaben der NABU-Stiftung im Südharz: Bei Stolberg wurden mithilfe von ANK-Geldern knapp 1.000 Hektar Buchenwald gesichert, der sich jetzt zur Wildnis entwickeln kann. Dadurch können sich gefährdete Arten wie Luchs, Schwarzstorch oder Bechsteinfledermaus erholen und der Wald seinen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz leisten.

Erster Ansprechpartner zum Förderprogramm des Bundes ist das am Landesamt für Umweltschutz (LAU) angedockte ANK-Regionalbüro. Es berät kostenlos zu allen Fragen rund um den Natürlichen Klimaschutz im Land und unterstützt insbesondere bei der Beantragung von Fördergeldern. Ein Schwerpunkt liegt dabei aktuell auf Projekten zur Renaturierung von Mooren, für die es im ANK unterschiedliche Förderprogramme gibt.

Hintergrundinformationen:

Das Bundesumweltministerium unterstützt mit dem „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ Maßnahmen, die Klimaschutz mit der Stärkung und Wiederherstellung vielfältiger Ökosysteme in Deutschland verbinden. Es ist das größte Klimaschutzprogramm der Bundesrepublik im Landnutzungssektor mit rund vier Milliarden Euro: für nasse Moore, intakte Wälder, Böden und Auen, Flüsse und Meere sowie naturnahe Grünflächen in besiedelten Gebieten.