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5. Totfunde von Tieren

des Anhangs A der EG-Verordnung Nr. 338/97, die gleichzeitig dem Jagdrecht unterliegen (sogenannte „Doppelrechtler“)

Die folgenden streng geschützten Arten des Anhangs A der EG-Verordnung Nr. 338/97 sind zugleich im § 2 des Bundesjagdgesetzes enthalten:

  • Wildkatze, Luchs, Fischotter, Turteltaube, Knäkente,
    Moorente, Großtrappe und alle heimischen Greifvögel.

Nur der Jagdausübungsberechtigte darf sich in seinem Jagdrevier aufgefundene tote Tiere dieser Arten aneignen und präparieren lassen, jedoch nicht verkaufen. Für jeden anderen Bürger sind eine Naturentnahme und eine Aneignung untersagt. Gegebenenfalls kann das Auffinden von toten Tieren der „Doppelrechtler“ dem Jagdausübungsberechtigten gemeldet werden.
Es besteht für diese Arten das strenge Vermarktungsverbot des Artenschutzrechts [Artikel 8 (1) und (5) EG-VO Nr. 338/97].

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"Anforderungen bei der Verwendung toter geschützter Tiere"

Letzte Aktualisierung: 16.07.2019

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Grundsatzangelegenheiten, Landschaftsentwicklung, Kontrollaufgaben des Artenschutzes/CITES

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E-Mail an CITES-Büro

Informationen

Weitere Hinweise sind in den nachfolgenden Fachinformationen sowie unter Artenschutzrechtliche
Informationsschriften
zu finden.