Luftanalytik

Messstelle Brocken
Messstelle Brocken

Der Bereich Luftanalytik umfasst die Untersuchung von anorganischen und organischen Luftschadstoffen sowie weitere Parameter zur Luftqualität. Der größte Anteil sind Messungen von Immissionsproben, die im Rahmen des Luftüberwachungs- und Informationssystems Sachsen-Anhalt (LÜSA) durchgeführt werden. Dazu  kommen noch Proben aus dem Depositionsmessnetz, Strichproben- und orientierenden Messungen sowie Passivsammler. Weiterhin werden im Bereich Luftanalytik die Proben aus den Emissions- und Bodenluftmessungen untersucht.

Arbeitsschwerpunkte

  • die Analytik toxischer Spurenbestandteile wie  Pb, Cd, Ni, TI, Cr, Mn, Zn, Cu, V, As, Se in Depositionen, Emissions- und Immissionsstäuben in Abhängigkeit von der Partikelgröße (siehe auch Elementanalytik)
  • die Untersuchung der Ionenzusammensetzung von Nass- und Trockendepositionen zur langfristigen Bilanzierung des Lufteintrages von Säurebildnern und potentiellen Nährstoffen
  • die Ermittlung der Feinstaubkonzentrationen (PM 10) nach der EU-Richtlinie
  • die Untersuchung der Dieselrußbelastung von verkehrsreichen Standorten
  • das Langzeitmonitoring von PAK, BTXE, VOC und weiteren organischen Luftschadstoffen an ausgewählten Standorten (incl. Deponien) Sachsen-Anhalts

Analyseverfahren

Hierzu werden moderne Probenaufbereitungstechniken und spektrometrische und chromatographische Analysemethoden eingesetzt:

  • optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) und induktiv gekoppelte Plasmamassenspektrometrie (ICP-MS) zur Spurenelementbestimmung
  • Ionenchromatographie zur Kationen- und Anionenanalyse
  • Hochdruckflüssigkeitchromatographie (HPLC), diverse Gaschromatographie (GC)- und Gaschromatographie-Massenspektrometrie-Systeme (GC-MS) zur Bestimmung organischer Substanzen

Die hohe Qualität der Labordaten wird  durch unser Qualitätsmanagementsystem nach DIN/EN/ISO 17025 garantiert. Die Teilnahme an nationalen und internationalen Ringversuchen (z.B. halbjährliche WMO-Ringvergleiche der University of Albany, USA) und die externe Überwachung der Qualitätssicherung von Messstellen im Rahmen von Laborakkreditierungen nach § 26 BImSchG sichert die geforderten Qualitätsstandards.

Letzte Aktualisierung: 28.05.2015

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